DACHEINDECKUNGEN

Damit Ihr Dach nicht macht, was es will, kümmern wir uns darum, wofür es gedacht und gemacht wurde. Ihr Anspruch ist es wieder im Trockenem zu sitzen bzw. Ihr Haus zu verschönern und dies ist unsere Aufgabe.

Hier nun das Wichtigste für Sie, damit Sie stets den Durchblick behalten, was man über ein Dach wissen sollte.

Dachflächen sind die von außen sichtbaren Flächen des Daches, deren Begrenzungs- und gemeinsamen Schnittlinien die Dachkanten.

First nennt man die obere waagrechte Schnittkante zweier Dachflächen. Die untere waagrechte Kante der Dachfläche -meist ist hier die Dachrinne angebracht- wird als Traufe bezeichnet.

Im Bereich des Daches eines Gebäudes ist der Giebel die obere abschließende Wandfläche. Die am Giebel vorhandene Dachkante nennt man Ortgang oder Ort. Durch den Ortgang wird die Traufe und der First verbunden und begrenzt den Giebel nach oben. Als Grat (Außenkante) oder Kehle (Innenkante) werden Kanten bezeichnet, an denen zwei Dachflächen in der Schräge zusammen treffen. Anfallspunkt nennt man einen Punkt, an dem drei oder mehr Dachflächen aufeinander stoßen.

Im Allgemeinen ist ein Dach rechteckig, der einfachste Fall einer geometrischen Form zu folgen. Die Übertragung des Daches in den Grundriss nennt man Dachausmittlung. Von einem zusammen gesetztes Dach spricht man, wenn ein Dach aus einem oder mehreren geometrischen Formen einen Grundriss aufweist. Des Weiteren nennt man dies auch Dach mit Wiederkehr, Dachzerfallung oder zerfallendes Dach. Beim windschiefen Dach spricht man über schiefwinklige Vielecken. Zwangsläufig sind hier die Dachflächen in sich verkrümmt.

Dachfenster oder Dachgauben, sowie die Durchlässe der Schornsteine (Rauchfänge) werden als Unterbrechung oder Durchdringung der Dachhaut als Dachöffnung bezeichnet. Unterhalb des Daches wird der Raum als Dachgeschoß (oberste Stockwerk) des Hauses benannt. Dachboden ist der Raum innerhalb des Daches.

 

 

ZIEGELDACH
Als besonders haltbar und wirtschaftlich ist das Ziegeldach. Mit seiner von mehr als hundert Jahren nachgewiesenen Lebensdauer, hält das Ziegeldach die Spitzenposition unter den Bedachungsmaterialien.

METALLDACH
Stechfalzeindeckungen werden häufig aus Kupfer, Zink oder Edelstahl bei flach geneigten Dächern häufig angewendet. Durch Löten, Falzen oder Schweißen erfolgt die Verbindungstechnik einzelner Metallbahnen oder Segmente auf dem Dach.

FASSADEN
Als Schutz der Außenwand durch direkt einwirkendes Niederschlagswasser oder anderen Witterungseinflüssen dient die Fassadenverkleidung. Die Deckung kann mit klein- oder großformatigen Platten erfolgen.

FLACHDACH
Erheblich stärker als ein Steildach ist ein Flachdach konstruktionsbedingt allen klimatischen Einflüssen ausgesetzt. Temperaturschwankungen wirken sich direkter auf der Oberfläche aus und Regenwasser bleicht länger stehen als bei anderen Dachformen. Von der Dachdeckung wird also ein hohes Maß an Elastizität und Haltbarkeit abverlangt.

Unterschiedliche Konstruktionsweisen und Materialien werden beim Oberbegriff  Flachdach bezeichnet. Bahnen auf Bitumen- oder Kunststoffbasis sowie Flüssigabdichtung werden zur Abdichtung angewandt.

Zur Be- und Entlüftung werden beim belüfteten Dach zwischen Dachdichtungsträger und Wärmedämmschicht ein Luftraum belassen. Dagegen beim nicht belüfteten Dach liegt direkt über der Wärmedämmschicht eine witterungsbeständige Dachabdichtung. Durch diese unterschiedliche Bauweise wird z.B. die Belastungsfähigkeit bewirkt.

Beim klassischen Flachdach wird meist zur Abdichtung Kies oder Wärmedämmplatten verwendet, welche direkt unter einer Schutzschicht liegt. Standhalten muß das Dichtungsmaterial der Witterung sowie der Mikrobenbelastung. Die Dachbegrünung ist eine immer beliebtere Flachdachgestaltung. Diese muss besonders hohe Ansprüche an das Abdichtungsmaterial stellen. Es erfordert vor allem Robustheit und Wurzelfestigkeit.

Über verschiedene Möglichkeiten der Flachdachabdichtungen bzw. -Gestaltungen beraten wir Sie gerne!